Gestern haben sich die Finanzminister der Euro-Zone wieder mit ihrem Haupt- und Staatsthema herumgeschlagen: Den Schulden der Griechen. So richtig Neues haben ihre Beratungen am Ende nicht ergeben. Außer, dass die Kontrolleure, von denen man in Athen am liebsten die Rücken sieht, wieder nach Griechenland entsandt werden sollen. Und was halten die betroffenen Griechen davon?
Was die EU-Finanzminister heute behandelt haben, hat auch das Zeug zum Dauerbrenner: der Kampf gegen Steuerschlupflöcher. Egal, welche Metapher man sich dabei ausdenkt - Windmühlenflügel etwa oder der alte Bekannte Sisyphus - eines wird schnell klar: Dieser Kampf ist kaum zu gewinnen. Immerhin, die Minister versuchen es.
Die globale Finanzkrise hatte 2008 mit viel billigem Geld und überhöhten Immobilienpreisen in den USA begonnen. Heute beobachten wir, dass diese Zutaten wieder gemeinsam vor sich hinköcheln - und zwar in europäischen Kochtöpfen. Die Bundesbank hat schon warnend den Finger gehoben. Wie gefährlich ist die Lage auf dem Immobilienmarkt wirklich? Müssen wir uns Sorgen machen?
Peugeot will also Opel kaufen. General Motors wäre seine chronisch defizitäre Europatochter los und die Franzosen könnten einen deutlichen Zugewinn an Marktmacht verbuchen. Andererseits sind schon viele Stimmen laut geworden, die eine solche Übernahme nicht für eine richtig gute Idee halten. Wie auch immer: PSA und die Arbeitnehmervertreter Opels wollen kooperieren.
Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann